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02Juni2018

Bis 5.500 Liter pro Minute: FF Großwallstadt beübt Wasserförderung am Mainufer

Im vergangenen Jahr wurde das Hytrans Löschwasserfördersystem der Feuerwehr Großwallstadt übergeben. Damit lassen sich langwierige Einsatzszenarien mit großem Löschwasserbedarf beherrschen, wenn die herkömmliche Tragkraftspritze mit B-Leitung nicht ausreicht. Am 01.06.18 sollte dies entsprechend auf großer Strecke beübt werden.

Am Mainufer zwischen Wörth und Obernburg entnahm die Feuerwehr Großwallstadt Wasser und förderte es über 1.500 Meter dem Radweg entlang. Dort wurde ein Faltbehälter mit einem Volumen von 10.000 Liter befüllt, aus dem dann mit mehreren Tragkraftspritzen Wasser für die Brandbekämpfung entnommen werden kann. Mit dem Löschwasserförderungssystem der Feuerwehr Großwallstadt kann so bei guten Bedingungen bis zu 5.500 Liter in der Minute gefördert werden.

    

Seit der Beschaffung, wurde das noch nicht groß beübt. Dementsprechend positiv war auch das Fazit des Großwallstädter Kommandanten Jürgen Schnabel: "Bislang haben wir bei uns in Großwallstadt immer nur 500 Meter verlegen können. Die Übung am Radweg zwischen Wörth und Obernburg war sehr wichtig, um das auch mal auf langer Distanz zu betreiben." 

Kreisbrandrat Meinrad Lebold mit Vertretern der Kreisbrandinspektion, sowie Beobachter der ILS und der Feuerwehr Aschaffenburg waren mit von der Partie. „Das Löschwasserförderungssystem eignet sich dann besonders, wenn über einen längeren Zeitraum drei B-Förderstrecken nicht mehr ausreichen“, so Lebold. Abschließend dankte der Feuerwehr Großwallstadt und den übenden Helfern für ihren Einsatz in der arbeitsintensiven Übung.
 

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