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20April2019

2. Weiterbildung der Jugendwarte in Amorbach

Am Samstag, den 6. April trafen sich die Jugendwarte mit Jugend- und Kinderbetreuer/innen aus den Landkreis Miltenberg in Amorbach um sich weiterzubilden und sich auf dem neusten Stand zu halten. Es gab wie in der letzten Weiterbildung vier unterschiedliche Themen.

Um 9.00 Uhr ging es mit der Begrüßung durch den Kreisjugendwart Joao Meira los. Er begrüßte alle anwesenden und danke ihnen im voraus sich den Samstag frei zu halten und sich trotz des schönen Wetters die Zeit zu nehmen. Des weiteren stellte er die erste Referentin des Tages vor: Jenniffer Hartmann, Geschäftsführerin vom Kreisjugendring Miltenberg.

Der 1. Block des Tages beinhaltete das Thema „Aufsichtspflicht“. Nachdem sich Jenny Hartmann in ein paar Worten nochmals selbst vorgestellt hatte, stieg sie auch gleich in das Thema ein. Sie zeigte die rechtlichen Rahmen der Aufsichtspflicht dar. Diese beinhalten:

  1. Es besteht die Verpflichtung Sorge für die anvertrauten Kinder/ Jugendliche zu tragen. Es soll/ darf nicht zum Schaden kommen.
  2. Die beaufsichtigende Person soll ständig wissen, wer sich der anvertrauten Kindern wo befindet.
  3. Vorhersehbare Gefahren sollen erkannt und altersgerecht hingewiesen werden und vor entstehenden Schaden bewahrt werden.

Nach der Einführung in die gesetzliche Regelungen wurde anschließend auf die vier bestehenden Pflichten eingegangen. (Pflicht zur Information, Gefahren vermeiden, altersgerechtes Warnen vor Gefahren, Aufsicht ausführen). Anschließend stellte die Referentin einen Ausflug ins Strafrecht an: Wer haftet wann??

Nach einer Pause, die genutzt wurde um jegliche Fragen zu stellen und weiter Unklarheiten zu beseitigen, ging es in Gruppenarbeit weiter. Wir telten uns in 5 Gruppen auf, die jeder eine Situation bekamen und diese betrachten mussten in Hinblick Aufsichtspflicht und ihre Verletzungen. 

Der zweite Block des Tages war das Thema „Mobbing“ an der Reihe. Hier referierte die Außenstellenleiterin des Weißen Rings im Lkr. Miltenberg Ute Wölfelschneider zu dem gewünschten Thema. Sie zeigt auf, was Mobbing ist. Wie sich sich ein System darum entwickelt bezüglich Gruppendynamik, Dauer und Wiederholung. Hierbei machte sie auch einen Verbindung zum Cybermobbing – dies sei nichts anderes als Mobbing nur auf der elektronischen Ebenen wie im Internet/ Facebook oder WhatsApp...

Ebenfalls ging Frau Wölfelschneider auf die Folgen für das Mobbingofer ein: Das Opfer sich nicht wehren kann, da es meist das schwächste Glied in einer Gruppe ist. Es können seelische oder körperliche Schäden entstehen.

Leider können wir als Jugendwarte und Betreuer gegen Mobbing direkt nicht viel tun, da es ein längerer Prozess ist, jedoch können wir ein Gespür dazu entwickeln und auf das Thema aufmerksam machen und aufklären und bei den Jugendlichen ansprechen.

Nach der Mittagspause stand das Thema Datenschutz und Bildrechte auf dem Plan. Hierfür konnten wir für beide Themen den Medienfachberater Lambert Zumbrägel vom Bezirksjugendring Unterfranken als Referent gewinnen.

Herr Zumbrägel eröffnete seine Präsentation mit den Worten:

 

„Datenschutz ist ein Grundrecht, aber keiner kann es erklären,

warum es wichtig ist in einer digitalen Welt“

 

Aus diesem Grund hat er sich über unsere Anfrage zum Thema Datenschutz sehr gefreut, denn er sei ihm wichtig aufzuklären und für Fragen da zu sein.

Er stellte uns die wichtigsten Punkte der Datenschutz-Grundverordnung vor und ging darauf ein, was das für unsere Jugendarbeit in der Feuerwehr bedeutet, und worauf wir vermehrt achten müssen. Das heißt wir müssen aufklären und auch wissen wozu welche Daten gebraucht, wo dokumentiert und wie gespeichert werden – alles „unrelevante“ soll/muss nicht abgefragt werden. Für unsere Unterstützung brachte er die Arbeitshilfe „Datenschutz im Jugendring“ vom Bayrischen Jugendring mit, die er an alle austeilte.

Herr Zumbrägel endete mit seine Präsentation in der zu lesen war: „Diese Folien löschen sich automatisch nach dem lesen und sind im Internet für immer gespeichert!“

Im letzte Block des Tages wurde das Thema Bildrecht bearbeitet.

 Lambert Zumbrägel nahm sich die Zeit um, alle aufkommenden Fragen zu beantworten, da er der Meinung ist, dass sehr vieles Bekannt ist, jedoch meist irgendwelche Mythen und Gerüchte mehr sich in den Köpfen halten wie das was wirklich ist. In der restlichen verbleibenden Zeit ging der Medienfachberater auf die CC-Lizensen ein und zeigte auf, worauf zu achten ist. Auch hierfür gab es ein Handout zur Mitnahme

Bevor der Kreisjugendwart Meira die Weiterbildungsveranstaltung beendete, kam noch eine Feedbackrunde, in dem für das kommende Jahr verschiedene Themenwünsche angesprochen wurden.

An dieser Stelle möchten wir, die Kreisjugendleitung, uns bei allen Referenten bedanken, die sich in ihrer Freizeit einen Samstag für die Jugendwarte und Betreuer/innen im Landkreis Zeit genommen haben!

 

 

 

 

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