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18Mai2019

45 Einsatzkräfte testeten die Löschwasserversorgung und Löschwasserrückhaltung der OWA in Amorbach

 

Nicht nur die Bereitstellung von genügend Löschwasser, sondern auch das Löschwasserrückhalten spielen für große Betriebe wie die OWA in Amorbach eine äußerst wichtige Rolle. Vom Löschwasser aufgenommen Schadstoffe können, wenn sie beispielsweise über Regenüberläufe in Gewässer gelangen, zu enorme Umweltschäden führen. Gerade bei Großbränden in Industrieanlagen entstehen riesige Mengen an Löschwasser. Um bei solchen Ereignissen Schäden an der Umwelt zu vermeiden muss Löschwasser vor dem Einlauf in Gewässer zurückgehalten werden.
 
Am Samstag, den 18.05.2019 testeten die OWA mit ihrer Werkfeuerwehr, die Wehren aus Amorbach, Schneeberg, Kirchzell und die Kreisbrandinspektion Miltenberg das Konzept zur Löschwasserrückhaltung in der OWA. Insgesamt waren 45 Einsatzkräfte mit an dieser Großübung beteiligt. Über zwei Stunden lang wurden von den Feuerwehren über 8000 Liter pro Minute gefördert und über Wasserwerfer auf dem Werksgelände abgegeben. So kam am Ende eine Löschwassermenge von 1000 m³ zusammen.
 
Der Einlauf des Regenüberlaufbecken in den Billbach wurde geschlossen und über ein Dichtkissen gesichert. Das Löschwasser staute sich so im Regenüberlaufbecken und im Kanal der OWA. Dieses gestaute Wasser aus dem Kanal kann in ein Silo umgepumpt werden. Der Betrieb besitzt eine Kapazität, um mehr als 1 300 m³ Löschwasser zurückzuhalten. Mit dieser Übung konnte erfolgreich das Löschwasserrückhaltekonzept der OWA praktisch getestet und so wichtige Erkenntnisse für einen Ernstfall gewonnen werden.
 

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