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10Oktober2016

Jahrzehntelangen Hilfseinsatz mit Ehrenzeichen gewürdigt

Sie sind rund um die Uhr für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger im Einsatz, meistern die unterschiedlichsten Einsätze – und alles ehrenamtlich: 44 Feuerwehrmänner haben am Freitag in der Amorbacher OWA-Halle aus der Hand von Landrat Jens Marco Scherf und Kreisbrandrat Meinrad Lebold staatliche Ehrenzeichen für 25- und 40-jährigen Einsatz entgegen genommen.

Vor zahlreichen Gästen aus Reihen der Politik, der Feuerwehren und der Landkreisverwaltung würdigte Kreisbrandrat Meinrad Lebold die Arbeit der Feuerwehrleute und wies auf die großen Belastungen hin, die mit der Arbeit verbunden seien. Dieser Dienst rund um die Uhr sei nur möglich, wenn auch die Partnerinnen und Partnern der Aktiven hinter diesem Dienst stünden, sagte Lebold. Deshalb sei es sehr lobenswert, dass der Kreisverband des Bayerischen Gemeindetages es auch den Partnerinnen und Partnern ermögliche, die für 40 Jahre aktiven Dienst Geehrten für eine Woche in das Feuerwehrerholungsheim zu begleiten. Im Landkreis seien insgesamt 2809 Dienstleistende in 76 Feuerwehren und vier Werkfeuerwehren aktiv, bilanzierte Lebold – eine stolze Zahl von Aktiven, die einen maßgeblichen Beitrag zum Sicherheitskonzept im Landkreis beitragen. Er bedauerte in diesem Zusammenhang, dass die Feuerwehr Buch aufgrund personeller Probleme aufgelöst worden sei. Mit der Schaffung des Ehrenzeichens zeige der Freistaat seine Wertschätzung der Feuerwehren, so Lebold.

Dass die Ehrung in Amorbach stattfand, freute Landrat Jens Marco Scherf, denn gerade die Wehren im Odenwald sei in diesem Jahr technisch gestärkt worden – durch einen Schlauchwagen für die Feuerwehr Amorbach und einen Unimog zur Waldbrandbekämpfung für die Feuerwehr Kirchzell. Dank interkommunaler Zusammenarbeit sei auch eine neue Drehleiter am Standort Amorbach in Dienst gestellt worden. Doch nütze die beste Ausstattung nichts, wenn es nicht Menschen gibt, die sie bedienen können, führte der Landrat aus. Die Arbeit der Wehrleute, die mit großen Entbehrungen und Risiken verbunden sei, gelte es anzuerkennen und öffentlich herauszustellen, wies er auf Sinn und Zweck der Ehrung hin. „Das bürgerschaftliche Engagement, das jeder und jede von Ihnen tagtäglich zeigt, ist sehr bewundernswert“, stellte er fest und bezeichnete die Wehrleute als Vorbilder, deren Einsatz, Verantwortung sowie gegenseitige Unterstützung und Vertrauen nachahmenswert seien. Die Feuerwehr sei „eine leistungsfähige Organisation mit einer hervorragenden technischen Ausstattung und engagierten Feuerwehrkameradinnen und –kameraden“, lobte der Landrat.

Peter Schmitt, Bürgermeister der Stadt Amorbach, sprach den Aktiven höchste Anerkennung für ihren Dienst aus. „Sie leisten bei Wind und Wetter zuverlässig Hilfe in allen möglichen Situationen“, sagte er und blickte auf den großen Waldbrand in Amorbach zurück, bei dem 26 Wehren mit 1261 Einsatzkräften größeren Schaden verhindert hätten. Schmitt zeigte sich auch dankbar für die interkommunalen Anstrengungen, die zur Anschaffung einer Drehleiter für die Odenwaldkommunen geführt hätten. Abzüglich der Zuschüsse sei es gelungen, die verbleibende Summe unter den Kommunen Amorbach, Weilbach, Kirchzell und Schneeberg aufzuteilen, freute er sich. Doch der modernste Fuhrpark ersetze nicht die Arbeit der Feuerwehrleute, verteilte er ein Extralob an die Hilfskräfte.

Die Veranstaltung wurde musikalisch erneut vom Kommunalgebläse umrahmt. Zu den Musikern Thomas Zöller (Bürgermeister von Mönchberg), Andreas Fath (Bürgermeister von Wörth), Günther Winkler (Bürgermeister von Eichenbühl), Gerhard Rüth (2. Bürgermeister von Eschau), Otto Schmedding (Kreisrat) und Bernd Hofmann (Landratsamt) gesellten sich diesmal die Amorbacher Musiker Herbert Schwing und Andreas Streun.

Wie in den vergangenen Jahren, kam auch diesmal die Moderation der Kreisbrandinspektoren Hauke Muders und Johannes Becker sehr gut im Auditorium an. Sie stellten die Geehrten und deren bisherige Stationen und Weiterbildungen jeweils kurz in lockeren Beiträgen vor.

Folgende Feuerwehrleute erhielten die staatlichen Ehrenzeichen:

Für 40 Jahre: Matthias Karl (Altenbuch), Gerald Berberich (Amorbach), Eduard Brand (Dorfprozelten), Hermann Berberich (Eichenbühl), Karl-Heinz Zöller, Günter Becker und Stefan Fuchs (alle Erlenbach), Arnold Siegler und Bernhard Siegler (beide Eschau-Sommerau), Stefan Herkert (Kirchzell-Breitenbuch), Arnold Herkert und Erich Herkert (beide Kirchzell-Ottorfszell), Bernd Weiretter (Kleinheubach), Ewald Englert (Leidersbach-Rossbach), Herbert Kunkelmann und Heinz Schneider (beide Miltenberg-Breitendiel), Walter Sauerwein und Gerhard Stegmann (beide Mömlingen), Bernhard Hilbert und Michael Seifried (beide Neunkirchen-Richelbach), Bertram Henn und Martin Henn (beide Schneeberg) sowie Roland Nebauer (Stadtprozelten).

Für 25 Jahre: Horst Starke und Christian Mechler (beide Amorbach), Franz Weigl, Marco Münig, Wolfgang Schmitt, Peter Bretz und Dominik Albert (alle Bürgstadt), Matthias Nebauer (Dorfprozelten), Arnt Kayer (Eschau), Stefan Röcklein und Tino Ballweg (beide Kirchzell), Stefan Reichert (Leidersbach), Matthias Schindler (Leidersbach-Rossbach), Christian Grein und Stefan Büchler (beide Miltenberg-Breitendiel), Gerhard Walther (Miltenberg-Wenschdorf), Egid Hennig (Neunkirchen-Richelbach), Timo Bernard (Obernburg-Eisenbach), Stefan Henn (Schneeberg-Hambrunn) sowie Ralf Birkholz und Sven Schork (beide Stadtprozelten).

 


Diese Feuerwehrleute wurden für 40-jährigen aktiven Dienst geehrt. Das Bild zeigt sie mit Kreisbrandinspektor Johannes Becker (links) sowie (hinten von rechts) Kreisbrandrat Meinrad Lebold, Günther Oettinger (Kreisvorsitzender des Bayerischen Gemeindetags), Kreisbrandinspektor Hauke Muders und Landrat Jens Marco Scherf.


Seit einem Vierteljahrhundert sind diese Feuerwehrmänner im Einsatz. Das Bild zeigt sie mit den Kreisbrandinspektoren Johannes Becker und Hauke Muders (hinten von links) sowie mit (hinten von rechts) Kreisbrandrat Meinrad Lebold, Günther Oettinger (Kreisvorsitzender des Bayerischen Gemeindetags) und Landrat Jens Marco Scherf.

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