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02April2016

Unwetterszenario in Leidersbach und Ortsteile – Planübung in der Kreiseinsatzzentrale

Ein unwetterartiges Sommergewitter mit außergewöhnlich hohen Niederschlagsmengen, mitunter auch Hagel und schweren Sturmböen zieht über den nördlichen Landkreis Miltenberg. In den vier Ortsteilen der Spessartgemeinde Leidersbach, in Hausen und Sulzbachs Ortsteil Soden entstehen die größten Schäden. Dies war das Szenario für eine Planübung für 51 Teilnehmer der Feuerwehren des KBI-Bereichs 3 mit dem BRK, den THW-Ortsgruppen Miltenberg und Obernburg und der Polizei in der Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Miltenberg.

            

KBM Katastrophenschutz Patrick Richwien und KBM Ausbildung Martin Spilger bereiteten zuvor insgesamt 190 Einzelereignisse vor, die die Einsatzkräfte abarbeiten mussten: Überschwemmte Straßen, umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer aber auch einige überraschende Widrigkeiten mussten bewältigt werden. Die Einsatzmeldungen von der angenommenen Leitstelle musste das KEZ-Team an die Einsatzleitung weiterleiten. Letztere bildete Einsatzabschnitte und verteilte die Einsatzaufträge an die Einsatzkräfte. Die Funktion des örtlichen Einsatzleiters wurde von KBI Hauke Muders übernommen. Ihm zur Seite stand die UG ÖEL Nord vom Standort Obernburg.

          

Die neue Kreiseinsatzzentrale ging aus dem alten Lagezentrum im Landratsamt hervor. Der Landkreis Miltenberg hat in 2015 die Räumlichkeiten im Kellergeschoss erweitert und modernisiert. KBM Patrick Richwien, seit Anfang des Jahres im Amt, hat in den vergangenen drei Monaten das KEZ-Team neu aufgestellt und die Planübung war die erste große Ausbildungsveranstaltung für die neue Truppe unter dem ebenfalls neuen Leiter der KEZ Wolfgang Schmitt.

KBM Martin Spilger zeigte sich stolz über die Leistung des KEZ-Teams. „Wir haben sie ins kalte Wasser geschmissen und sie haben quasi aus dem Stand die Aufgaben gemeistert“, resümierte Spilger. „Die Planübung war Gold wert. Wir wissen nun wo wir stehen und können mit der in den nächsten Wochen vorgesehenen Modulausbildung des KEZ-Teams und unter Einbeziehung der UGs in weiteren Terminen das Zusammenwirken in Großschadensereignissen optimieren.“

Kreisbrandrat Meinrad Lebold zeigte die Notwendigkeit der weiteren Ausbildung und Schulung in der KEZ auf und dankte allen anwesenden Feuerwehren und Institutionen für die Teilnahme an der Ausbildungsveranstaltung.

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